Leserbrief zu Kürzungen in der Sozialhilfe

Sparen mit Zynismus

Der Kanton Bern präsentiert sich nach erfolgter Grossratsdebatte als der Unsozialste aller Schweizer Kantone. Er spart bei den Ärmsten, er spart bei der Sozialhilfe. Und er spart mit einem gehörigem Schuss Zynismus. Mit der Begründung, die Familien bei den Kürzungen zu entlasten, kürzt der Grosse Rat den sog. Grundbedarf – dieser enthält alle Lebenskosten ausser Miete und Krankenkasse – nur 8% (statt 10%). Einer 4-köpfigen Familie wird also immer noch sfr. 160.— vom Haushaltsbudget abgezwackt. Wenn man bedenkt, dass in der Sozialhilfe 30% Kinder betroffen sind, muss man schon ein unverbesserlicher Optimist sein, um dieses Vorgehen nicht als zynisch zu bezeichnen. Als Sozialarbeiter und Fachmann in der Sozialhilfe bin ich vor allem eines: entsetzt und empört über den Umgang mit armen Menschen im Kanton Bern.

Christian Roth

Liebefeld

Umsetzung Gegenvorschlag zur Wohninitiative – Interpellation eingereicht

Ich habe namens der SP an der Parlamentssitzung vom 4. Dezember 2017 eine Interpellation eingereicht, welche dem Gemeinderat Fragen zur Umsetzung des Gegenvorschlages zur Könizer Wohninitiative stellt. Unter anderem geht es um die Frage, wie der Gemeinderat die sog. Rechtsvorwirkung des Volksentscheides umsetzt. Und wie er Genossenschaften bei der Landbeschaffung für bezahlbaren Wohnbau unterstützen will. Die Interpellation ist hier zu finden.

Ich kandidiere für den Grossen Rat Kanton Bern

Ich freue mich, dass mich die SP Region Bern am 25. Oktober 2017 als Kandidat für die Grossratswahlen 2018 nominiert hat. Ich kandidiere im Wahlkreis Bern-Mittelland Süd auf der SP-Männer-Liste.  Am 25. März 2018 kandidieren insgesamt 7 Könizerinnen und Könizer für den Grossen Rat. Ich bin voll motiviert, den Schub der Könizer Wahlen auch auf die Kantonale Ebene zu tragen!

Bild könnte enthalten: 7 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen

Herzlichen Dank für die Wiederwahl!

Ich freue mich sehr über die Wiederwahl in das Könizer Parlament! Die erhaltenen 3309 Stimmen motivieren mich und geben Power, um in meiner letzten Legislatur noch einmal Vollgas zu geben. Die Themen „bezahlbarer Wohnraum“, „erneuerbare Energien“ und „nachhaltige Finanzpolitik“ werde ich auch in den kommenden Jahren im Auge behalten.

Darum: HERZLICHEN DANK an alle, welche mich auf dem Weg zur Wiederwahl unterstützt haben. Ohne Euch ware dies nicht möglich gewesen!

Die genauen Resultate sind hier zu finden.

Bürgschaft für solare Energienutzung

Das Könizer Parlament hat an seiner Sitzung im Mai meinem Vorstoss „Köniz erneuerbar: Köniz bürgt für Investitionen in erneuerbare Energien“ zugestimmt. Dieser fordert den Gemeinderat auf, Modelle zu prüfen mit welchen er Investitionen in erneuerbare Energien fördern kann. Dies nicht, in dem er selber Fördergelder spricht. Sondern in dem er eine Bürgschaft anbietet. Dies nützt insbesondere älteren Könizerinnen und Könizern, welche manchmal wenige flüssige Mittel, aber ein Haus besitzen. Und gerne in die Nutzung der Kraft der Sonne investieren würden. Die Bürgschaft kann ein Puzzlestein auf dem Weg in die erneuerbare Zukunft sein.

Die SP an der Bea

Die SP Kt. Bern ist mit einem Stand, einem Glückszwirbelrad und vielen roten Ballonen an der Bea 10 Tage präsent. Es hat Spass gemacht, mit den vielen und bunten Besucherinnen und Besuchern in Kontakt zu sein. Hier im Einsatz mit Nicola von Greyerz und Paul Bayard.

Für mehr bezahlbare Wohnungen und faire Mietverhältnisse dank Offenlegung des vorherigen Mietzinses

Der Bund hat am 25.2.17 über das Thema „Offen legen des vorherigen Mietzinses“ berichtet. Denn einige SP-Sektionen reichten koordiniert einen ähnlich lautenden Vorstoss ein, der zum Ziel hat, die Pflicht zur Offenlegung des vorherigen Mietzinses, die sog. Formularpflicht, einzuführen. So wurde dieser Vorstoss in Bern, in Köniz, in Thun und in Muri bereits eingereicht. Weitere Gemeinden und Städte werden folgen.

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Strassenaktion vom 4.2.17

Für die Abstimmung vom 12.2.1017 über den Gegenvorschlag des Gemeinderates zu unserer SP-Wohninitiative sind wir Samstag für Samstag am weibeln – bei Wind, Schnee und Kälte wärmen wir uns mit feinem Glühmost.

Bilder dazu hier