Meine politischen Schwerpunkte
Von meiner politischen Entwicklungsgeschichte her sind mir Umwelt- und Energiethemen sehr wichtig: Ich setze mich ein für einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt. Die Förderung von Minergie- und Passivhausstandart bei Gemeindebauten und bei privaten Bauten sowie eine massive Förderung von alternativen Energien (Nutzung der Sonnenenergie u.a.m) sind dabei wichtige Eckpunkte. Dabei steht im Zentrum immer v.a. die CO2-Reduktion, um unsere Lebensressource – die Erde - nicht zu zerstören. So ist mir auch die Unterstützung und Weiterentwicklung einer nachhaltigen Mobilität (Langsamverkehr wie Fussgänger/-innen und Velo-fahrer/-innen) ein grosses Anliegen.
Ein weiterer Schwerpunkt setze ich bei der Sozialpolitik und hier vorab in der Familien-, Kinder- und Jugendpolitik. Insbesondere setze ich mich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein, weshalb ich den deutlichen Ausbau der Anzahl Plätze in Könizer Kindertagesstätten und in der Könizer Kindertagesbetreuung fordere. Es ist eine Schande für Köniz, dass über 260 Kinder auf einen Kita-Platz und über 70 Kinder auf einen Platz in der Kindertagesbetreuung warten (Stand Dez. 2008). D.h. durchschnittlich wartet ein Kind mehr als 12 Monate auf einen KiTa-Platz. Hier muss die Wartefrist deutlich reduziert werden: auf 4 bis 6 Monate!
Die Kitas dienten jedoch auch der verbesserten Integration von benachteiligten Kindern. Auch dies ist mir ein grosses Anliegen. Dabei habe ich weitere Ideen, z.B. die frühkindliche Förderung, welche unter Einbezug des kulturellen Umfeldes eines Kindes dessen Ressourcen frühzeitig stärkt. Ein Projekt namens Ostapje, aus Holland stammend, zeigt hierbei gute Wirkung und soll auch in Köniz aufgebaut werden.
Als ehemaliger Sekretär der Schweizerischen JungsozialistInnen und als langjähriger Standortleiter eines Jugendprogrammes ist mir die Jugend ein zentrales Anliegen. Hier zeigt sich in Köniz dank einer fundierten und professionellen Analyse der Jugendarbeit Köniz, dass mehr Ressourcen in die aufsuchende Jugend- und Kinderarbeit investiert werden müssen. Die Anliegen der Jugendlichen sind dabei ernst zu nehmen und es ist mit ihnen nach Lösungen für ihre Bedürfnisse zu suchen. So bin ich bspw. der Meinung, dass sich die Gemeinde – sollte es dem Verein Skaterpark Köniz nicht gelingen, die notwendigen Mittel aufzubringen – finanziell stärker am geplanten Skaterpark beteiligen soll.
Am Herzen liegen mir aber auch die Gemeindeentwicklung und die finanzielle Lage der Gemeinde. Köniz ist für mich das Abbild des Kantons Bern in kleinerem Format. Dies macht Köniz so spannend: das fruchtbare Nebeneinander von ländlichen und städtischen Gebieten. Dazu will ich Sorge tragen, denn das eine bedingt das andere. Um dabei die notwendigen finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu haben, ist eine sorgfältige und seriöse Finanzpolitik notwendig. Ein Thema, welches ich seit meiner Maturitätszeit, immer mit Interesse verfolgt habe. Und welches ich nicht erst seit dem die bürgerlichen Kräfte in Köniz ohne Unterlass nach einer Steuersenkung rufen, als einen Schwerpunkt meiner politischen Arbeit betrachte.
