Politischer Werdegang

Ich bin ein politisches Kinder der 80er-Jahre. Das Waldsterben, die Umweltthemen und die AKW-Frage standen für mich damals im Vordergrund. So engagierte ich mich schon als Jugendlicher für Aktionen gegen die Umweltverschmutzung, gestaltete Plakate und verteilte Flugblätter. Einmal wurde ich sogar tätlich angegriffen wegen meines Engagements. Ich wollte damals einen Automobilisten (friedlich!) dazu bringen, den Motor beim Autoreinigen abzustellen. Diese  Aufforderung quittierte er mit einem gezielten Kinnhacken und ich erwachte am Boden wieder. Das habe ich noch heute in schlagender Erinnerung…

1989 trug ich dazu bei, die Jungsozialist/-innen (JUSO) der Stadt Basel wieder aufleben zu lassen. Bald betätigte ich mich auch auf nationaler Ebene bei den Schweizerischen Jungsozialist/-innen, deren Zentralsekretär ich 1993 ein knappes Jahr vertrat.

Nach dem Umzug nach Bern war ich lange Jahre bei der JUSO Bern aktiv. 1992 trat ich dann auch der SP Sektion Bümpliz bei und war bis zu meiner Rückkehr ins Baselbiet 1997 in der SP der Stadt Bern aktiv. So vertrat ich mehrere Jahre die JUSO an den Delegiertenversammlungen oder an Parteitagen der SP. Zudem nahm ich Einsitz in der Geschäftsleitung der SP Stadt Bern und betreute und gestaltete  zusammen mit einer Kollegin das Ressort Sozialpolitik. Daraus entstanden u.a. das Grundlagenpapier Sozialpolitik der SP Stadt Bern und die kinderpolitischen Leitsätze.

1997 zügelte ich mit meiner damals noch kleinen Familie ins Baselbiet. Und wurde bald auch doch in der SP aktiv.  So kandidierte ich 1999 als Kandidat der SP Liestal für den Landrat (Kantonsparlament BL). Damals beschäftigte mich neben der sozialen Frage auch friedenspolitische Themen und nach wie vor die Umwelt- und Energiepolitik. So setzte ich mich für die Initiative zur Abschaffung der Armee ein oder für das Anliegen zur Begrenzung der Anzahl Waffenplätze oder gegen die FA/18-Flieger. Und ich engagierte mich stets im Kampf gegen die Atomenergie.

Nachdem ich 2002 – mit meiner inzwischen grösser gewordenen Familie – nach Köniz zügelte, begann ich rasch in der SP Köniz aktiv zu sein. Von 2005 bis 2012 war ich Mitglied der Geschäftsleitung (Leitung Ressort Personelles) und des Vorstandes und von 2007 bis 2012 Co-Präsident der SP Köniz. Diese Aufgabe, welche ich mit viel Freude und Engagement mit meiner Co-Präsidiums-Kollegin Annemarie Berlinger-Staub ausübte, gab ich Ende März 2012 an unseren Nachfolger, Christoph Salzmann, ab.

Seit 2007 vertrete ich die SP auch im Könizer Parlament und von 2012 bis 2015 nahm ich für die SP Einsitz in der Geschäftsprüfungskommission GPK des Parlamentes. Dort war ich Referent der Direktion Bildung und Soziales. Seit 2016 bin ich Mitglied der Könizer Finanzkomission.